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Sammlerschrank
Das Ulmenholz mit seiner ausdrucksstarken Maserung inspirierte uns zu
der Gestaltung dieses Möbelstücks. Das gesamte Material
stammt aus dem Naturpark Frankenhöhe und wurde seit vielen Jahren
sorgfältig getrocknet und gelagert.
Ulmenholz für die
Türen: gefällt 1990 im Schlosspark Schillingsfürst
Eichenholz für Korpus
u. Sockel: gefällt 1985 auf dem „Eichbuck“ am Altmühlursprung
Esche für
Schubkästen : gefällt 1986 am „Schau ins Land“ / Nordenberg
Die Steine in den
Knöpfen stammen aus der „Bockeler“ Heide. Von oben beginnt die
Reihe mit verschieden farbigen Quarzen, es folgen Granite und Flinte
bilden den Abschluss.
Die neun Schubkästen
mit ihren unterschiedlichen Höhen bieten viele Möglichkeiten
der Nutzung. Im geschlossenen Zustand verbergen die Schiebetüren
offene Fächer, welche von hinten indirekt beleuchtet werden,
sobald die Türen geöffnet sind.
Die Anordnung der Knopfreihe wiederholt und betont zusätzlich den
Formverlauf der Türen.
Die
Oberflächenbehandlung wurde mit einem sehr strapazierfähigen
Naturöl durchgeführt. Das Öl schützt vor
Gebrauchsspuren und feuert die lebhafte Maserung der Hölzer stark
an.
Die sorgfältige
Komposition einheimischer Hölzer, deren ausdrucksstarken
Farbigkeit und Maserung bedingte eine schlichte, strenge Gesamtform.
Harmonisch fügen sich die Einzelteile zu einem zeitlosen Ganzen.
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